Journalisten

Die Realität zeigt seit Jahren erschreckende Folgen durch die stetig steigenden Übergriffe auf Mitbürger. Schnittwunden durch Flaschenangriffe oder Messerangriffe, Prellungen und Brüche durch Faustschläge, Würgeangriffe, sind häufig Alltag in Deutschland. Journalisten wissen am besten, dass die Gewaltbereitschaft in den letzten Jahren zugenommen hat. Besonders der hohe Zuwachs radikaler und fanatischer Gruppierungen erschwert den Berufsalltag. Aggressive Personen, Übergriffe, Drohungen oder Erpressungen sind der tägliche Begleiter. Selbst der Versuch härtere Strafen für Straftäter zu erzielen wird das Problem nicht lösen. Man muss wissen, dass sich bereits die Jugendkultur in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Es gilt beispielsweise unter vielen jungen Menschen als "sehr cool" bereits im Gefängnis gewesen zu sein und "mutige Straftaten" zu begehen. Journalisten sollten nicht nur deeskalierend wirken, sondern auch im Ernstfall wissen wie man das eigene Leben, die eigene Gesundheit in Notfallsituationen schützt. Besonders der Umgang mit alkoholisierten oder berauschten Personen führt zu einer enorm hohen Unberechenbarkeit.  In der Vergangenheit hat man versäumt Maßnahmen gegen reale Angriffe durchzuführen. Journalisten die im Ernstfall z.B. bei Demonstrationen aufgrund von Panik oder Angst keine Schutzmaßnahmen anwenden gelangen oft durch ein passives Verhalten direkt in eine Opferrolle. Das Ziel ist der Schutz des eigenen Lebens und der Gesundheit in Notfallsituationen. Auch falsch bzw. unzureichend geschulte Verhaltensanwendungen bei gefährdeten Berichterstattungen, Drohanrufen, Drohschreiben können zu gefährlichen Situationen führen. Speziell für die aktuell herrschende Gewalt in Deutschland wurde das bundesweite Stützpunkttraining inkl. Trainings DVD entwickelt. Das Ziel ist ein sicheres Arbeitsgefühl bei Journalisten zurückzugewinnen.