Lehrkräfte an Schulen

Die Realität zeigt seit Jahren erschreckende Folgen durch die stetig steigenden Übergriffe auf Lehrkräfte und Mitschüler. Schnittwunden durch Flaschenangriffe oder Messerangriffe, Prellungen und Brüche durch Faustschläge, Würgeangriffe, sind häufig Alltag in Deutschland. Lehrkräfte wissen am besten, dass die Gewaltbereitschaft in den letzten Jahren zugenommen hat. Aggressive Schüler und Übergriffe sind der tägliche Begleiter. Selbst der Versuch härtere Strafen für Straftäter zu erzielen wird das Problem nicht lösen. Man muss wissen, dass sich die Jugendkultur in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Es gilt beispielsweise unter vielen Jugendlichen als "sehr cool" bereits im Gefängnis gewesen zu sein und "mutige Straftaten" zu begehen. Lehrkräfte sollten nicht nur deeskalierend wirken, sondern auch im Ernstfall wissen wie man das eigene Leben, die eigene Gesundheit und die anderer Mitschüler  in Notfallsituationen schützt. Besonders der Umgang mit alkoholisierten oder berauschten Schülern führt zu einer enorm hohen Unberechenbarkeit.  In der Vergangenheit hat man versäumt Maßnahmen gegen reale Angriffe durchzuführen. Lehrkräfte die im Ernstfall aufgrund von Panik oder Angst keine Schutzmaßnahmen anwenden, werden weiterhin, wie die Fakten bereits zeigen, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Verletzungen erleiden müssen. Oft führt ein passives Verhalten direkt in eine Opferrolle. Das Ziel ist der Schutz des eigenen Lebens und der Gesundheit in Notfallsituationen. Auch falsch bzw. unzureichend geschulte Verhaltensanwendungen bei aggressiven Schülern können zu gefährlichen Verletzungen führen. Speziell für die aktuell herrschende Gewalt in Deutschlands Schulen wurde das bundesweite Stützpunkttraining inkl. Trainings DVD entwickelt. Das Ziel ist ein sicheres Arbeitsgefühl bei Lehrkräften zurückzugewinnen.