Klinikpersonal

Anti Gewaltlösungen für Personal in psychiatrischen Kliniken und Notfallaufnahmen

Die Realität zeigt seit Jahren erschreckende Folgen durch die stetig steigenden Übergriffe auf Pflegepersonal und Ärzte in Notfallaufnahmen und psychiatrischen Kliniken. Schnittwunden durch Flaschenangriffe oder Messerangriffe, Prellungen und Brüche durch Faustschläge, Würgeangriffe, sind häufig Alltag in Deutschlands Kliniken. Die Betroffenen wissen am besten, dass die Gewaltbereitschaft in den letzten Jahren zugenommen hat. Aggressive Personen und Übergriffe sind manchmal der tägliche Begleiter. Selbst der Versuch härtere Strafen für Straftäter zu erzielen wird das Problem nicht lösen. Man muss wissen, dass sich bereits die Jugendkultur in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Es gilt beispielsweise unter vielen Jugendlichen als "sehr cool" bereits im Gefängnis gewesen zu sein und "mutige Straftaten" zu begehen. Das Klinikpersonal sollte nicht nur deeskalierend wirken, sondern auch im Ernstfall wissen wie man das eigene Leben, die eigene Gesundheit und die anderer Kollegen im Notfall schützt. Besonders der Umgang mit alkoholisierten oder berauschten Personen führt zu einer enorm hohen Unberechenbarkeit.  In der Vergangenheit hat man versäumt Maßnahmen gegen reale Gewaltangriffe durchzuführen und vor der hohen Verletzungsgefahr Schutzmaßnahmen einzuführen. Betroffene die im Ernstfall aufgrund von Panik oder Angst keine Schutzmaßnahmen anwenden - werden weiterhin, wie die Fakten bereits zeigen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Verletzungen erleiden müssen. Oft führt ein passives Verhalten direkt in eine Opferrolle. Das Ziel ist der Schutz des eigenen Lebens und der Gesundheit im Notfall. Auch falsch bzw. unzureichend geschulte Verhaltensanwendungen bei aggressiven Personen können zu gefährlichen Verletzungen führen. Speziell für die aktuell herrschende Gewalt in Deutschland wurde das bundesweite Stützpunkttraining inkl. individueller Trainings DVD entwickelt. Das Ziel ist ein sicheres Arbeitsgefühl bei Betroffenen zurückzugewinnen.